Aktuell
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Fachkräfte sichern, Armee stärken: Ja zum Zivildienstgesetz

Die Dienstpflicht ist ein zentraler Pfeiler unserer Sicherheit. Doch das Gleichgewicht zwischen Militär- und Zivildienst ist ins Wanken geraten, weil immer mehr Personen Zivildienst statt Militärdienst leisten.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2025 verzeichnete der Zivildienst mit 7’211 Zulassungen und insgesamt 1,9 Millionen Diensttagen einen neuen Höchststand. Im Jahr 2011 lagen die Zulassungen noch bei rund 4’600. Dieser massive Anstieg entzieht der Wirtschaft jährlich wertvolle Fachkräfte für Millionen von Tagen, da Zivildienstleistende dem Arbeitsmarkt deutlich länger fernbleiben. Bundesrat und Parlament wollen diesen Trend mit sechs gezielten Massnahmen korrigieren. Am 14. Juni entscheidet die Stimmbevölkerung.
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Bürokratiemonster auch für KMU

Der Gegenvorschlag des Bundesrates zur erneut eingereichten Konzernverantwortungsinitiative will KMU und Familienunternehmen zwar von der zusätzlichen Regulierung ausnehmen – in der Praxis wird das jedoch nicht gelingen.
Denn auch viele KMU und Familienunternehmen sind in internationale Wertschöpfungsketten eingebunden. Als Zulieferer grosser Konzerne müssten sie künftig mit aufwändigen Berichten belegen, dass ihre Produkte den Anforderungen an Menschenrechte und Umweltstandards entsprechen. Der administrative Mehraufwand wäre beträchtlich und die Wettbewerbsnachteile gegenüber ausländischen Konkurrenten würden zunehmen. In der heutigen Zeit ein No-Go!
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Nein zu höheren Lohnabzügen für die 13. AHV-Rente

Der Bundesrat schlägt in seiner Botschaft eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.7% vor. Damit soll die Finanzierung der 13. AHV-Rente breit abgestützt werden und möglichst geringe negative Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt haben. Der Nationalrat unterstützt diesen Ansatz, will die Zusatzfinanzierung jedoch bis zur nächsten AHV-Reform befristen.
Der Ständerat hingegen setzt auf eine kombinierte Finanzierung: Neben einer Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.4% sollen auch die Lohnbeiträge um 0.3% steigen. Weitere 0.3% bei den Lohnbeiträgen sollen zusätzlich folgen, falls das Vermögen der AHV unter eine bestimmte Schwelle fällt.
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Kein linker Klimafonds, keine neue Schuldenpolitik, keine zusätzlichen Steuern

Über 70 Prozent haben den linken Klimafonds deutlich verworfen. Dieses klare Nein ist ein starkes Signal: gegen mehr Schulden, gegen neue Steuern und für eine verlässliche, stabile Finanzpolitik. Die Bevölkerung hat der bewährten Schuldenbremse klar den Rücken gestärkt und finanzpolitischen Experimenten eine Absage erteilt.
Der Entscheid ist zugleich ein unmissverständlicher Auftrag an das Parlament, das ausufernde Wachstum der Staatsausgaben endlich in den Griff zu bekommen. Denn nachhaltige Finanzpolitik und eine massvolle steuerliche Belastung von Privatpersonen und Unternehmen gehören zu den entscheidenden Stärken des Standorts Schweiz. Sie sind eine zentrale Grundlage unseres Wohlstands.