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VPAG begrüsst Nein zu höheren Steuern auf Vorsorgekapital

Der Nationalrat hat – nach dem Ständerat – entschieden, die geplante Steuererhöhung auf Kapitalbezüge aus der 2. und 3. Säule aus dem Entlastungspaket 27 zu streichen. Damit ist klar: Die Massnahme ist endgültig vom Tisch. Die VPAG begrüsst diesen Entscheid. Er ist ein wichtiges Signal für die Verlässlichkeit unseres Vorsorgesystems.
Der Bundesrat wollte Kapitalbezüge aus der beruflichen und privaten Vorsorge künftig deutlich stärker besteuern. Betroffen gewesen wären insbesondere Menschen, die über Jahre eigenverantwortlich für ihr Alter gespart haben – vor allem aus dem Mittelstand.
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Steuerlich anerkannte Zinssätze 2026

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) veröffentlicht jährlich steuerlich anerkannte Zinssätze für Darlehen und Vorschüsse zwischen Gesellschaften und Beteiligten oder nahestehenden Personen.
Diese Zinssätze definieren den steuerlichen Safe-Haven-Bereich für Aktionärs- und Gruppendarlehen. Werden Darlehen ausserhalb dieser Bandbreiten verzinst, kann die Differenz steuerlich als geldwerte Leistung qualifiziert werden (verdeckte Gewinnausschüttung bzw. Kapitaleinlage) und entsprechende Steuerfolgen auslösen. Die Einhaltung der anerkannten Zinssätze schafft deshalb Rechtssicherheit und vermeidet Diskussionen mit den Steuerbehörden.
Nachfolgend finden Sie die aktuellen Rundschreiben der ESTV zum Herunterladen:
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Investitionskontrolle: Schlanke Version setzt sich durch

Der Nationalrat hat sich in der Differenzbereinigung beim Investitionsprüfgesetz, das Übernahmen von Schweizer Unternehmen durch ausländische Investoren reguliert, für die schlanke Version des Ständerats ausgesprochen.
Was das bedeutet:
- Nur kritische Fälle werden geprüft: Eine staatliche Investitionsprüfung erfolgt nur, wenn ein inländisches Unternehmen in einem besonders kritischen Bereich tätig ist und von einem staatlich kontrollierten ausländischen Investor übernommen wird.
- Sicherheitsrelevanz erforderlich: Die Übernahme muss eine konkrete Gefährdung der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit der Schweiz darstellen.
- Keine unnötige Ausweitung: Prüfungen von Übernahmen durch private ausländische Investoren oder von solchen, die die Versorgung mit essenziellen Gütern betreffen, wurden ausgeschlossen.
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Höhere Besteuerung von Vorsorgegeldern im Erstrat abgelehnt

Im Rahmen des «Entlastungspakets 2027» will der Bundesrat die Besteuerung von Kapitalbezügen aus der zweiten und dritten Säule massiv erhöhen. Die VPAG ist gegen diese ungerechte höhere Besteuerung und hat in der Vernehmlassung klar Stellung bezogen.
Erster Erfolg: Der Ständerat hat die vom Bundesrat vorgeschlagene höhere Besteuerung mit 34 zu 10 Stimmen klar abgelehnt. Wer sein Leben lang arbeitet, auf Konsum verzichtet und eigenverantwortlich für den Ruhestand vorsorgt, darf nicht bestraft und übermässig zur Kasse gebeten werden. Die Vorlage kommt nun in den Nationalrat.
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Erstreckung der Verlustverrechnungen

Das Parlament hat gegen den Willen des Bundesrats beschlossen, dass Unternehmen Verluste länger von den Steuern abziehen können, nämlich zehn statt sieben Jahre lang.
Diese Anpassung geht auf eine Motion des Parlaments zurück. Das Ziel ist es, den von der Covid-19-Pandemie betroffenen Unternehmen eine bessere Erholung zu ermöglichen. Die Regelung gilt für Verluste ab dem Jahr 2020 und umfasst Unternehmen sowie selbstständig Erwerbstätige. Dies ist im Sinn der Steuergerechtigkeit. Es ist steuersystematisch richtig, dass real erlittene Verluste nicht besteuert werden. Davon profitieren auch Start-ups, die eine längere Aufbauzeit benötigen, bevor sie Gewinne erzielen.
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NEIN zum Klima-Schuldenfonds

Die Klimafonds-Initiative ist ein Angriff auf die finanzielle Stabilität der Schweiz und das bewährte Modell der Schuldenbremse. Sie will einen Klima-Schuldenfonds von bis zu 10 Milliarden Franken pro Jahr schaffen, der bis 2050 zu 100–200 Milliarden Franken neuer Schulden führt – alles ausserhalb der Schuldenbremse. Das destabilisiert die Schweizer Staatsfinanzen und belastet Haushalte und Unternehmen.
Der geplante Klimafonds würde jedes Jahr bis zu 10 Milliarden Franken neue Schulden machen. Das ist extrem viel Geld:
- 10 Milliarden Franken sind zweimal so viel wie das Budget der Schweizer Armee.
- 10 Milliarden Franken sind mehr als das gesamte Geld, das der Bund für Bildung ausgibt.
- 10 Milliarden Franken sind zweimal so viel wie das Budget für die Landwirtschaft.
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Die Klimafonds-Initiative ist der falsche Weg

Nach der Abstimmung über die JUSO-Initiative Ende November folgt Anfang März 2026 bereits die nächste problematische Vorlage von links: Die Klimafonds-Initiative. Sie wäre für die Schweiz sehr teuer, ohne einen wirksamen Beitrag zur Lösung des Klimaproblems zu leisten.
Die Initiative kostet jährlich bis zu zehn Milliarden Franken. Sie führt zu einem massiven Schuldenberg und stark steigenden Bundesausgaben. Happige Steuererhöhungen für Bevölkerung und Unternehmen wären die Folge.
Zudem ist die Initiative klimapolitisch ineffizient. Wirksamer Klimaschutz entsteht durch schlanke Verfahren, verlässliche Rahmenbedingungen und private Investitionen – nicht durch teure staatliche Fonds, die die Privatwirtschaft konkurrenzieren.
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78,3% NEIN: Erbschaftssteuer klar versenkt!

Selten ist eine Initiative deutlicher versenkt worden als die Juso-Erbschaftssteuer-Initiative. Nur gut 20% haben dem Enteignungsprojekt der SP und der JUSO zugestimmt. Damit hat das Volk sogar kritischer abgestimmt als das Parlament, wo mit 66 von 168 Stimmen gegen 40% dem linken Abenteuer zugestimmt hatten. Einen wichtigen Anteil am klaren Volksentscheid hatte wohl Peter Spuhler, der sich als erster schon vor anderthalb Jahren deutlich gegen die Juso-Initiative geäussert hat. Was man daraus lernen kann: Die frühe und klare Positionierung ist in einem Abstimmungskampf entscheidend. Trotz dem vernichtenden Resultat ist das Thema aber leider nicht vom Tisch. Denn die Juso kommt immer wieder.
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Das neue Transparenzregister – was Unternehmen jetzt wissen müssen

Die Bundesversammlung hat das Gesetz über die Transparenz juristischer Personen und die Identifikation wirtschaftlich Berechtigter (TJPG) verabschiedet. Damit wird in der Schweiz ein zentrales Transparenzregister eingeführt. Es soll die internationalen Vorgaben zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung umsetzen und erfasst wirtschaftlich Berechtigte von über 500’000 juristischen Personen – betroffen sind somit Millionen Menschen. Die VPAG hält das neue Gesetz für unnötig, da bereits heute umfassende Meldepflichten bestehen. Das Register verursacht hohe Kosten, mehr Bürokratie und birgt erhebliche Datenschutzrisiken. Doch nun gilt es, mit der neuen Realität umzugehen und die Unternehmen auf ihre Pflichten vorzubereiten.
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Wenn schon Investitionskontrolle, wenigstens schlank

Das neue Investitionsprüfgesetz sieht vor, dass Übernahmen von Schweizer Unternehmen durch ausländische Investoren künftig einer staatlichen Genehmigungspflicht unterstellt werden. Aus Sicht der VPAG ist dieses Gesetz unnötig, schädlich für den Standort Schweiz und ein bürokratisches Hindernis ohne echten Sicherheitsgewinn. Doch nach der Zustimmung des Ständerats in der Herbstsession wird wohl auch die Schweiz eine Investitionskontrolle einführen – hoffentlich in der schlankeren Variante von Bundesrat und Ständerat. Die Vorlage geht nun zurück an den Nationalrat, der sie zuvor unverhältnismässig ausgeweitet und den Geltungsbereich stark vergrössert hatte. Betroffen wären nicht nur strategische Bereiche wie Rüstung und Energie, sondern auch Unternehmen, die «essenzielle Güter und Dienstleistungen» anbieten.
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Die Juso-Initiative bedroht die Schweizer Familienunternehmen

Mit Ihrer Enteignungs-Initiative greifen Juso und SP einen Grundpfeiler der erfolgreichen Schweizer Wirtschaftordnung an – das Eigentum. Den Schaden überlassen sie dem Mittelstand. Bereits heute richtet die Initiative erheblichen Schaden an: Sie schreckt Wohlhabende von einem Zuzug in die Schweiz ab und animiert jene, die hier sind, zur Auswanderung. Das Parlament hat die klassenkämpferische Initiative in der Schlussabstimmung der Sommersession mit 168 zu 66 Stimmen (bei 8 Enthaltungen) deutlich und ohne Gegenvorschlag abgelehnt. Die Volksabstimmung findet am 30. November 2025 statt. Helfen Sie mit, diese schädliche Initiative zu stoppen und werden Sie Supporter im überparteilichen Komitee.
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Das geplante Schweizer Transparenzregister ist unnötig

Der Bundesrat will ein Transparenzregister einführen, um internationale Vorgaben zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung umzusetzen. Das Register soll wirtschaftlich Berechtigte von juristischen Personen erfassen, obwohl bereits umfassende Meldepflichten für Aktiengesellschaften und GmbHs bestehen. Über 500’000 juristische Personen und Millionen wirtschaftlich Berechtigte wären betroffen. Aus Sicht der VPAG bringt das geplante Transparenzegister nicht mehr als die bestehenden Meldepflichten. In der Sommersession hat der Nationalrat das Gesetzespaket (Geschäft 24.026) wie zuvor der Ständerat angenommen. Die Vorlage geht nun zur Differenzbereinigung zurück in den Ständerat.
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Nein zu höheren Steuern für Vorsorgegelder

Der Bundesrat plant, Kapitalbezüge aus der 2. und 3. Säule künftig deutlich höher zu einem progressiven Spezialtarif zu besteuern. Wer sich statt für eine Rente für die einmalige Auszahlung seines Vorsorgekapitals entscheidet, soll tiefer in die Tasche greifen. Offiziell begründet der Bundesrat die Massnahme mit dem Ziel einer «gerechteren Besteuerung». Die VPAG sieht darin einen krassen Verstoss gegen Treu und Glauben, weil bereits gespartes Kapital plötzlich höheren Sätzen unterliegen soll. Das ist eine Schwächung der individuellen Vorsorgefreiheit und ein Eingriff in private Sparanstrengungen. Besonders betroffen wären Personen, die auf Flexibilität im Ruhestand setzen oder ihre Altersvorsorge gezielt aufgebaut haben, um sie später als Kapital zu nutzen.
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Das neue Aktienrecht: Chancen für Familienunternehmen

Familienunternehmen, die ihre Statuten noch nicht angepasst haben, sollten dies jetzt dringend nachholen. Denn seit Anfang 2025 gilt das neue Aktienrecht verbindlich – fehlende Anpassungen können zu rechtlichen Unsicherheiten führen. Die Reform betrifft nicht nur börsenkotierte Gesellschaften, sondern auch kleinere und mittlere Aktiengesellschaften. Besonders für inhabergeführte Familienunternehmen ergeben sich daraus neue strategische und organisatorische Gestaltungsmöglichkeiten. Wer diese gezielt nutzt, kann rechtliche Risiken vermeiden und gleichzeitig an Flexibilität gewinnen, zum Beispiel bei Nachfolgeplanung, Kapitalstruktur und Organisation.
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Die geplante Investitionskontrolle ist überflüssig

Der Nationalrat will neu eine staatliche Kontrolle bei Übernahmen von Schweizer Unternehmen durch ausländische Investoren einführen. Dieses geplante Investitionsprüfgesetz betrifft nicht nur strategische Bereiche wie Rüstung und Energie, sondern auch Firmen, die «Essenzielle Güter und Dienstleitungen» anbieten. Aus Sicht der VPAG ist diese Investitionskontrolle überflüssig, zudem schadet sie der Freiheit der Wirtschaft. Der Ständerat entscheidet voraussichtlich am 17. März 2025. Wir hoffen, dass er seiner Kommission für Wirtschaft und Abgaben folgt und das Eintreten auf die Vorlage ablehnt.